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Persönliches

ICH BIN GOTT

Ich bei der Arbeit

Ich kann Felsen gestalten
schaffe Licht und Wärme
gebe Erde dazu und lass Pflanzen wachsen
ich lass Wasser fließen
bestimme den Tagesverlauf
sorge für die Ernährung
Nun setzte ich die Tiere in meine gestaltete Welt und sprach zu ihnen:

MEHRET EUCH


Wir Menschen können alles tun. Wir nehmen uns das Recht, über das Leben oder den Untergang von Tieren und Pflanzen zu bestimmen oder aus Gleichgültigkeit und Eigennutz die Natur komplett zu zerstören. Unser Leben ist immer schon eng verbunden mit dem der Tiere, und Haustiere zu halten ist nicht verwerflich. Nur wie wir es tun kann als abartig gelten.
Wer ein Tier im Terrarium pflegen möchte, sollte aus Achtung diesem Lebewesen gegenüber sich verpflichtet fühlen, diesem möglichst eine perfekte kleine Welt zu schaffen. Wir sollten die Klimaansprüche, den Nahrungs- sowie Bewegungsbedarf vor der Anschaffung einer Spezies ergründen und umsetzen können oder das Tier nicht halten wollen.
Unserem Wunsch, Reptilien zu pflegen, wird in der Öffentlichkeit vor allem durch die Angebote des Handels in immer stärkerem Maße entsprochen. Ja, und genau dort sind wir selbst lieber blind und schauen allzu gern weg. Die Verkaufspraxis von so manchem Zoo-Fachgeschäft oder der Reptilienbörse sind oft eine auffällige Tierquälerei. Die Bergagame Japalura splendida gehört keinesfalls in ein Wüstenterrarium, wie ich es vorfand und sie gehört nicht zum Verkauf in eine Heimchenbox, wie ich das gleichfalls anprangere. Link Bö(r)se
Ich pflege schon viele Jahre 1.2 Eublepharis macularius, 1.1 Pogona vitticeps, 1.0 Geoemyda spengleri, 1.0 Lampropeltis triangulum campelli und neuerdings auch Shinisaurus crocodilurus.
Mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad der Haltung von Reptilien wuchs auch mein Bedürfnis nach Wissen. Es war folgerichtig, dass Erkenntnisse zur Ernährung und zur Supplementierung erarbeitet wurden. Gleichzeitig erweiterte sich zwangsläufig mein Grundwissen, um den Tieren optimale Terrarien zu bieten. Die neu erstellten Artikel in dieser Homepage, meine Präsentation als Vortrag und das Buch „Die Chinesische Bergagame Japalura splendida“ belegen meine Bemühungen.

Ich habe die Hoffnung, dass in absehbarer Zeit zumindest die Art Japalura splendida nicht mehr wegen allgemeiner Unwissenheit in unseren Terrarien stirbt.